← Zurück zum Leitfaden für Hundefutter-Sicherheit
Kurzantwort: Vorsicht geboten
Manche Babynahrung ist unbedenklich, aber die Zutaten prüfen. Babynahrung sollte auf schädliche Zutaten für Katzen geprüft werden.
Unter Babynahrung versteht man weiche, leicht zu verzehrende Lebensmittel außer Muttermilch oder Säuglingsnahrung, die speziell für menschliche Babys im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren hergestellt werden. Es gibt Lebensmittel in vielen Variationen und Geschmacksrichtungen, die fertig von den Herstellern gekauft werden, oder es kann sich um von der Familie verzehrtes Tischessen handeln, das püriert oder auf andere Weise zerkleinert wurde. Mehr auf Wikipedia lesen →
Reine Fleisch-Babynahrung ohne Zwiebel- oder Knoblauchpulver kann für kranke Hunde hilfreich sein. Viele Sorten enthalten Zwiebel oder Knoblauch. Immer sorgfältig das Etikett lesen.
Das Risiko bei babynahrung hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Manche reine Fleisch-Babynahrung ist unbedenklich, aber viele enthalten Zwiebel- oder Knoblauchpulver, die giftig für Katzen sind. Immer sorgfältig die Etiketten lesen.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für babynahrung deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Wenn Sie Portionen von babynahrung als Sommer-Leckerli einfrieren, frieren Sie sie in Einzelportionen ein, damit Sie nicht mehr auftauen, als Ihr Haustier in einer Sitzung frisst.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Babynahrung wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht babynahrung anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie babynahrung als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.