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Kurzantwort: Vorsicht geboten
Schwacher Kamillentee ist in der Regel unbedenklich. Kamillentee sollte bei Katzen mit Vorsicht verwendet werden.
Kamille oder Kamille ist der gebräuchliche Name für mehrere gänseblümchenartige Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Zwei der Arten, Matricaria chamomilla und Chamaemelum nobile, werden häufig zur Herstellung von Kräutertees für Getränke verwendet. Mehr auf Wikipedia lesen →
Verdünnter, purer Kamillentee kann leicht beruhigend wirken. Gesüßte Varianten vermeiden. Manche Hunde können allergisch reagieren. Vor regelmäßiger Gabe den Tierarzt konsultieren.
Das Risiko bei kamillentee hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Tee, Kräutertee, aufgebrüht, Hohoysi (Hopi) — 2.0 kcal, 0.12 g protein, 0.2 g fat, 0.0 g carb. Quelle: USDA FoodData Central
Schwacher Kamillentee wird manchmal in ganzheitlichen Behandlungen für Katzen eingesetzt, kann aber allergische Reaktionen auslösen. Vor der Anwendung den Tierarzt konsultieren.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für kamillentee deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Sie können es in einer Eiswürfelform einfrieren für ein Sommer-Leckerli — jeweils einen kleinen Würfel anbieten.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Kamillentee wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht kamillentee anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie kamillentee als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.