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Efeu-Vergiftung bei Hunden und Katzen

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🚨 Notfall — Giftig

Efeu ist giftig für Hunde. Efeu ist giftig für Katzen.

Über Efeu

Hedera helix, einfach Efeu oder Gewöhnlicher Efeu, Englischer Efeu, Europäischer Efeu, Königs-Efeu, ist eine blühende Pflanzenart aus der Familie der Araliaceae. Sie ist in den meisten Teilen Europas und Teilen Westasiens beheimatet. Mehr auf Wikipedia lesen →

Efeu und Hunde

Enthält Triterpensaponine. Verursacht Erbrechen, Bauchschmerzen, starkes Speicheln und Durchfall. Die Blätter sind giftiger als die Beeren. Häufige Garten- und Zimmerpflanze.

Was in den ersten 60 Minuten zu tun ist

  1. Bleiben Sie ruhig und bringen Sie verbleibende Reste von efeu außer Reichweite, damit nichts mehr davon gefressen werden kann.
  2. Schätzen Sie die aufgenommene Menge und notieren Sie die Uhrzeit — das bestimmt den Behandlungsplan.
  3. Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt oder eine 24-Stunden-Giftnotrufzentrale an. In den USA erreichen Sie das ASPCA Animal Poison Control Center unter +1 (888) 426-4435 (es kann eine Beratungsgebühr anfallen). In Großbritannien erreichen Sie die Animal PoisonLine unter 01202 509000.
  4. Lösen Sie kein Erbrechen aus, ohne ausdrückliche Anweisung eines Tierarztes — die falsche Methode kann eine Aspirationspneumonie verursachen.
  5. Bringen Sie die Verpackung (falls vorhanden) zur Klinik mit, damit der Tierarzt die genaue Konzentration und weitere Inhaltsstoffe sehen kann.

Symptome, auf die Sie achten sollten

  • Erbrechen, Durchfall, Speicheln oder Appetitlosigkeit
  • Lethargie, Schwäche oder ungewöhnliche Unruhe
  • Zittern, Zuckungen oder Krampfanfälle
  • Blasses oder gelbliches Zahnfleisch, schnelle Atmung, unregelmäßiger Herzschlag
  • Kollaps — sofort einen Not-Tierarzt rufen

Symptome können je nach Substanz und Menge zwischen 30 Minuten und 12 Stunden nach der Aufnahme auftreten. Auch wenn Ihr Hund unauffällig wirkt, rufen Sie Ihren Tierarzt an — bei früher Behandlung sind die Aussichten deutlich besser.

Efeu für Katzen

Enthält Triterpensaponine, die Erbrechen, Bauchschmerzen, Speicheln und Durchfall verursachen. Die Blätter sind giftiger als die Beeren.

Katzen reagieren auf viele Haushaltsstoffe noch empfindlicher als Hunde, da sie bestimmte Verbindungen nur eingeschränkt verstoffwechseln können (begrenzte Glukuronidierung). Jede vermutete Aufnahme sollte als Notfall behandelt werden — rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an, auch wenn Ihre Katze unauffällig wirkt.

Anzeichen für ein Problem

Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Erbrechen oder Durchfall, besonders wenn es sich innerhalb weniger Stunden wiederholt
  • Übermäßiges Speicheln, Lippenlecken oder Umherlaufen
  • Lethargie, Schwäche oder Bewegungsunlust
  • Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht oder Nesselsucht
  • Zittern, Zuckungen oder Krampfanfälle — immer ein Notfall

Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel efeu ist für einen Hund gefährlich?

Jede Menge efeu sollte als potenzieller Notfall behandelt werden. Die toxische Dosis hängt von Körpergewicht, Alter und individueller Empfindlichkeit ab. Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an und nennen Sie das Gewicht des Hundes sowie die geschätzte aufgenommene Menge.

Was sind die ersten Symptome?

Häufige frühe Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Unruhe und Schwäche. Schwere Fälle entwickeln sich meist innerhalb weniger Stunden zu Zittern, Krampfanfällen, unregelmäßigem Herzschlag und Kollaps.

Mein Hund hat efeu gefressen, wirkt aber unauffällig — soll ich trotzdem den Tierarzt anrufen?

Ja. Manche Giftstoffe verursachen verzögerte Symptome (Stunden bis einen ganzen Tag später), und sobald Anzeichen auftreten, ist der Fall bereits ernst. Eine frühe Behandlung verbessert den Ausgang erheblich.

Was ist mit Katzen?

Katzen reagieren auf Giftstoffe meist empfindlicher als Hunde. Jede vermutete Aufnahme sollte als Notfall behandelt werden.

Wie lange halten die Symptome an?

Je nach Substanz und wie schnell die Behandlung begonnen wurde, zwischen 24 Stunden und mehreren Tagen. Hospitalisierte Haustiere erhalten oft während der gesamten Dauer intravenöse Flüssigkeit und unterstützende Pflege.

Wie kann ich künftigen Kontakt mit efeu verhindern?

Bewahren Sie alle bekannten giftigen Substanzen in geschlossenen Schränken oberhalb der Arbeitsplattenhöhe auf, informieren Sie alle Haushaltsmitglieder und speichern Sie die ASPCA-Giftnotrufnummer (+1 888 426 4435) in Ihrem Telefon.

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