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Kurzantwort: Vorsicht geboten
Feigen sind leicht giftig für Hunde. Feigen sollten Katzen nicht gegeben werden.
Die Feige ist die essbare Frucht von Ficus carica, einer Baum- oder Strauchart aus der Familie der Blütenpflanzen (Moraceae), die im Mittelmeerraum sowie in West- und Südasien beheimatet ist. Es wird seit der Antike kultiviert und ist heute auf der ganzen Welt weit verbreitet. Mehr auf Wikipedia lesen →
Können Speicheln, Erbrechen und Durchfall verursachen. Der Milchsaft der Feigenpflanze kann die Haut reizen. Falls Ihr Hund ein kleines Stück gegessen hat, beobachten Sie ihn genau.
Das Risiko bei feige hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Feigen, getrocknet, ungekocht — 74 kcal, 0.75 g protein, 0.3 g fat, 19.18 g carb, 2.9 g fiber, 16.26 g sugar. Quelle: USDA FoodData Central
Der Milchsaft und die Blätter enthalten Ficin und Ficusin, die Haut- und Mundreizungen verursachen können. Die Frucht selbst ist weniger giftig, aber zuckerreich. Am besten meiden.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für feige deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Wenn Sie Portionen von feige als Sommer-Leckerli einfrieren, frieren Sie sie in Einzelportionen ein, damit Sie nicht mehr auftauen, als Ihr Haustier in einer Sitzung frisst.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Feige wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht feige anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie feige als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.