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Kurzantwort: Vorsicht geboten
Leber ist unbedenklich, aber nur in kleinen Mengen. Leber sollte bei Katzen nur begrenzt gegeben werden.
Die Leber ist ein wichtiges Stoffwechselorgan, das ausschließlich bei Wirbeltieren vorkommt und viele wesentliche biologische Funktionen erfüllt, wie z. B. die Entgiftung des Organismus und die Synthese verschiedener Proteine und verschiedener anderer Biochemikalien, die für die Verdauung und das Wachstum notwendig sind. Beim Menschen befindet es sich im rechten oberen Quadranten des Abdomens, unterhalb des Zwerchfells und wird größtenteils vom unteren rechten Brustkorb abgeschirmt. Mehr auf Wikipedia lesen →
Sehr reich an Vitamin A — zu viel kann eine Vitamin-A-Vergiftung verursachen. Kleine Mengen sind nahrhaft und Hunde lieben sie.
Das Risiko bei leber hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Gans, Leber, roh — 135.0 kcal, 20.4 g protein, 3.6 g fat, 3.9 g carb, 0.0 g fiber, 0.0 g sugar. Quelle: USDA FoodData Central
Nahrhaft, aber extrem reich an Vitamin A. Regelmäßiger übermäßiger Konsum verursacht eine Hypervitaminose A — eine ernste Erkrankung, die Knochen und Gelenke betrifft. Nur als gelegentlichen Leckerbissen füttern.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für leber deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Wenn Sie Portionen von leber als Sommer-Leckerli einfrieren, frieren Sie sie in Einzelportionen ein, damit Sie nicht mehr auftauen, als Ihr Haustier in einer Sitzung frisst.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Leber wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht leber anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie leber als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.