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Kurzantwort: Vorsicht geboten
Majoran kann bei Hunden Verdauungsprobleme verursachen. Majoran sollte bei Katzen vermieden werden.
Majoran ist ein kälteempfindliches mehrjähriges Kraut oder Unterstrauch mit süßen Kiefern- und Zitrusaromen. In einigen Ländern des Nahen Ostens ist Majoran ein Synonym für Oregano, und dort werden die Namen süßer Majoran und geknoteter Majoran verwendet, um ihn von anderen Pflanzen der Gattung Origanum zu unterscheiden. Mehr auf Wikipedia lesen →
Enthält Verbindungen, die den Magen-Darm-Trakt reizen können. Kleine Mengen in gekochtem Futter sind meist unbedenklich. Ätherisches Öl ist stärker konzentriert und sollte vermieden werden.
Das Risiko bei majoran hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Gewürze, Majoran, getrocknet — 271.0 kcal, 12.7 g protein, 7.04 g fat, 60.6 g carb, 40.3 g fiber, 4.09 g sugar. Quelle: USDA FoodData Central
Enthält Verbindungen, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. Für Katzen nicht empfohlen. Getrocknete Kräuter in verschlossenen Behältern aufbewahren.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für majoran deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Wenn Sie Portionen von majoran als Sommer-Leckerli einfrieren, frieren Sie sie in Einzelportionen ein, damit Sie nicht mehr auftauen, als Ihr Haustier in einer Sitzung frisst.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Majoran wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht majoran anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie majoran als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.