← Zurück zum Leitfaden für Hundefutter-Sicherheit
Kurzantwort: In Maßen unbedenklich
Die meiste Erdnussbutter ist für Hunde unbedenklich. Erdnussbutter sollte Katzen nur sparsam gegeben werden.
Erdnussbutter ist eine Lebensmittelpaste oder ein Brotaufstrich aus gemahlenen, trocken gerösteten Erdnüssen. Es enthält häufig zusätzliche Zutaten, die den Geschmack oder die Textur verändern, wie zum Beispiel Salz, Süßstoffe oder Emulgatoren. Mehr auf Wikipedia lesen →
Etikett prüfen — Produkte mit Xylit (Birkenzucker) meiden, da giftig. Ungesalzene, ungesüßte Varianten wählen.
Als Faustregel gilt die 10-%-Regel — Leckerlis und Extras sollten nicht mehr als 10 % der gesamten Tageskalorien Ihres Hundes ausmachen. Der Rest sollte aus einer ausgewogenen kommerziellen oder tierärztlich abgestimmten Ernährung stammen. Führen Sie erdnussbutter schrittweise ein und achten Sie in den ersten 24–48 Stunden auf Anzeichen von Verdauungsproblemen.
Erdnussbutter, cremig — 632.0 kcal, 24.0 g protein, 49.4 g fat, 22.7 g carb, 6.32 g fiber. Quelle: USDA FoodData Central
Nicht giftig, aber reich an Fett und Kalorien. Manche Marken enthalten Xylit, was gefährlich ist. Nur naturbelassene, ungesüßte Varianten in sehr kleinen Mengen verwenden.
Da Katzen viele Stoffe anders verarbeiten als Hunde, kann die Sicherheitsgrenze für erdnussbutter deutlich niedriger liegen. Selbst eine „kleine Kostprobe“, die ein Hund gut verträgt, kann bei einer Katze Probleme verursachen. Im Zweifel bieten Sie es einfach nicht an.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Ja, in Maßen. Erdnussbutter ist für die meisten gesunden Hunde bei richtiger Zubereitung ein sicheres gelegentliches Leckerli. Halten Sie sich an die 10-%-Regel für Leckerlis und vermeiden Sie zugesetzten Zucker, Salz oder Gewürze.
Ein Teelöffel bis Esslöffel für kleine Hunde, ein bis zwei Esslöffel für mittelgroße Hunde und bis zu einer kleinen Handvoll für große Hunde. Leckerlis und Extras sollten nicht mehr als 10 % der Tageskalorien ausmachen.
Welpen über 8 Wochen können in der Regel ein winziges Stück erdnussbutter probieren. Ihr Verdauungssystem ist empfindlich, führen Sie es also schrittweise ein und achten Sie auf Erbrechen oder weichen Stuhl.
In kleinen Mengen ja — siehe den Abschnitt über Katzen oben. Katzen sind reine Fleischfresser und benötigen ernährungsphysiologisch weder Obst noch Gemüse.
Ein kleiner, purer Klecks ist meist unbedenklich — prüfen Sie das Etikett aber zuerst auf Xylit, das für Hunde tödlich ist.
Achten Sie in den nächsten 12–24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall oder Lethargie. Bei Symptomen oder Unsicherheit rufen Sie Ihren Tierarzt an. Auch die ASPCA-Giftnotrufnummer (+1 888 426 4435) kann beraten.