← Zurück zum Leitfaden für Hundefutter-Sicherheit
Kurzantwort: Vorsicht geboten
Sojasauce enthält extrem viel Natrium. Sojasauce ist gefährlich für Katzen.
Sojasauce ist ein flüssiges Gewürz chinesischen Ursprungs, das traditionell aus einer fermentierten Paste aus Sojabohnen, geröstetem Getreide, Salzlake und Aspergillus oryzae- oder Aspergillus sojae-Schimmelpilzen hergestellt wird. Es ist für seine Salzigkeit und seinen ausgeprägten Umami-Geschmack bekannt. Mehr auf Wikipedia lesen →
Schon eine kleine Menge enthält eine große Dosis Natrium. Kann übermäßigen Durst, Erbrechen und in großen Mengen eine Natriumionenvergiftung verursachen. Von Hunden fernhalten.
Das Risiko bei sojasauce hängt meist von der Menge ab — eine kleine, versehentliche Menge ist selten ein Notfall, aber regelmäßige Fütterung oder große Portionen können Probleme verursachen. Führen Sie es immer zunächst in winzigen Mengen ein, achten Sie auf Verdauungsprobleme und verzichten Sie ganz darauf, wenn Ihr Hund eine Vorerkrankung hat (Pankreatitis, Diabetes, Allergien oder Nierenprobleme).
Mehl, Soja, entfettet — 60 kcal, 10.5 g protein, 0.1 g fat, 5.6 g carb, 0.8 g fiber, 0.4 g sugar. Quelle: USDA FoodData Central
Extrem natriumreich. Schon eine kleine Menge kann bei Katzen aufgrund ihrer geringen Körpergröße zu einer Salzvergiftung führen. Symptome sind Erbrechen, Zittern und Krampfanfälle.
Katzen reagieren auf viele Haushaltsstoffe noch empfindlicher als Hunde, da sie bestimmte Verbindungen nur eingeschränkt verstoffwechseln können (begrenzte Glukuronidierung). Jede vermutete Aufnahme sollte als Notfall behandelt werden — rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an, auch wenn Ihre Katze unauffällig wirkt.
Auch bei unbedenklichen Lebensmitteln kommen individuelle Empfindlichkeiten vor. Stellen Sie die Fütterung ein und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
Bei schweren Symptomen kontaktieren Sie sofort einen Not-Tierarzt. In den USA ist die ASPCA Animal Poison Control Center rund um die Uhr unter +1 (888) 426-4435 erreichbar.
Mit Vorsicht. Sojasauce wird von manchen Hunden in kleinen Mengen vertragen, ist aber kein empfohlenes Leckerli. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor es fester Bestandteil der Ernährung Ihres Hundes wird.
Ein bestimmter Bestandteil oder die Zubereitungsart macht sojasauce anfälliger für Verdauungsprobleme, allergische Reaktionen oder langfristige Beschwerden als bei einem uneingeschränkt sicheren Lebensmittel. Lesen Sie den Abschnitt „Für Hunde“ oben für die konkrete Bedenken.
Eine winzige Kostprobe einmalig ist selten problematisch. Probleme entstehen bei wiederholten oder großen Portionen. Machen Sie sojasauce als Faustregel nicht ohne tierärztliche Zustimmung zu einem wiederkehrenden Leckerli.
Katzen haben bei grenzwertigen Lebensmitteln oft eine geringere Sicherheitsmarge als Hunde. Im Zweifel bieten Sie es Ihrer Katze einfach nicht an.
Achten Sie in den nächsten 24 Stunden auf Erbrechen, Durchfall, Lethargie oder ungewöhnliches Verhalten. Wirkt etwas seltsam, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Ja — für die meisten Vorsicht-Lebensmittel gibt es ein eindeutig sicheres Äquivalent (zum Beispiel pur gekochtes Hühnchen statt gewürzter Tischreste). Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Leckerli-Ideen, die zur Ernährung Ihres Haustiers passen.